Immobilien

Energetische Sanierung

Die Energieeinsparverordnung legt in Deutschland fest, wieviel Energie ein Haus verbrauchen darf. Die Vorschriften finden bei Neubauten Anwendung, werden aber Schritt für Schritt auch auf den Altbaubereich ausgeweitet. 

So greifen einzelne Bestandteile der Energieeinsparverordnung, die kurz EnEV genannt wird, bei bestimmten Sanierungsmaßnahmen. Eine energetische Sanierung bestehender Häuser hat in der Regel das oberste Ziel, die so genannte thermische Hülle zu verbessern. Konkret bedeutet das eine dickere Dämmung für die Fassade und Fenster mit einer besseren Isolierung. Beide Maßnahmen sind vor allem im Verbund sinnvoll, so dass eine energetische Sanierung sowohl die Außenwände als auch die Fenster umfassen sollte. Aber auch um Bauwerksschäden zu beseitigen ist Sanierung notwendig. Bauwerkesschäden kann man zb. mit einem Feuchtigkeitsmessgerät untersuchen und erkennen. Dazu untersucht ein Fachmann die betroffenen Stellen genaustens. Schließlich bringt die beste Dämmung der Fassade nichts, wenn die Wärme durch zugige Fenster weiterhin ungehindert aus dem Inneren des Gebäudes entweichen kann. 

Von Bedeutung ist im Rahmen einer energetischen Sanierung zudem das Dach, das in frühere Jahren und Jahrzehnten oft nur mit einer unzureichenden Dämmung versehen wurde. All diese Maßnahmen kosten natürlich zunächst einmal Geld. Weil auf lange Sicht aber der Energiebedarf deutlich sinkt und zudem die Kosten für fossile Energieträger wie Öl und Gas weiter steigen werden, rentiert sich die Sanierung. Zudem steigert sie erheblich den Wert der Immobilie, was im Falle eines späteren Verkaufs von großer Bedeutung sein kann.

Hier finden Sie mehr Infos zum Thema Erneuerbare Energien. Das wird noch an Bedeutung gewinnen.