
Irgendwann kommt jede Immobilie in die Jahre, und dann ist es Zeit für eine Hausrenovierung. Dann ist es mit ein wenig frischer Farbe nicht getan, sondern es geht an die Substanz.
Und das bedeutet in Zeiten steigender Energiepreise vor allem eine energetische Sanierung. Alte Häuser sind oft nur unzureichend gedämmt, viel teuer erzeugte Wärme entweicht ungewollt. Schwachstellen sind oft auch alte Fenster und Türen. Genauen Aufschluss darüber, wo am meisten Handlungsbedarf besteht, liefert ein Energiecheck vom Fachmann. Dabei wird die Immobilie mit einer Wärmebildkamera aufgenommen. Unterschiedliche Farben zeigen an, wo der Wärmeverlust am größten ist.
Hier sollte man bei der Renovierung des Hauses dann als erstes ansetzen. Ein neues Wärmedämmverbundsystem kann Wunder wirken, der Austausch der alten Fenster ebenfalls. Schon im nächsten Winter sinken dann die Heizkosten drastisch, und die Sanierung beginnt sich auszuzahlen. Wenn die Räume unterm Dach genutzt werden, sollte auch über eine bessere Dämmung des Daches nachgedacht werden. Denn gerade hier liegen häufig die Schlafräume, die ständig warm gehalten werden müssen.
Ohne Eingriffe in die Dachkonstruktion lassen sich die Dämmwerte zum Beispiel mit einer Aufsparren-Dämmung deutlich verbessern. Im Inneren des Hauses ist bei Renovierungen besonders oft das Bad betroffen, denn die Vorstellungen in Bezug auf Komfort und Optik haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten doch deutlich gewandelt. Auch vermeintliche Kleinigkeiten, wie ein Wandkamin machen die Wohnung besser, aber kosten Geld.